Aus- und Weiterbildung statt Arbeitslosigkeit

Investitionen in die Aus- und Weiterbildung lohnen sich sowohl für die Betroffenen als auch für den Staat. Das zeigen Modellrechnungen, welche die Berner Fachhochschule (BFH-Zentrum Soziale Sicherheit) im Auftrag des Aargauischen Komitees für die Initiative Arbeit und Weiterbildung erstellt hat.

Drei auf den Aargau zugeschnittene Modellfälle zeigen, dass Investitionen in Aus- und Weiterbildung positive Wirkung haben. Zuallererst für die Betroffenen selbst, die nach den mit der Initiative angestrebten Interventionen selbstverantwortlich ihr Leben finanzieren können. Weiter kann aber auch ein Effekt für die Staatskasse nachgewiesen werden. Die durch Prävention von Arbeitslosigkeit eingesparten Kosten in der Sozialen Wohlfahrt und die zusätzlichen Einnahmen (insbesondere Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge) sind bedeutend höher als die durch die Massnahme selbst verursachten Kosten.[1]

Die ausführliche Medienmitteilung vom 9. Dezember 2016

Schlussbericht Fiskalische Rentabilität der Arbeitslosenhilfe ALHG

Digitalisierung bedroht KV-Stellen

Zwei Studien des KV Schweiz zeigt auf, dass durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen schweizweit bis 100’000 Stellen im Kaufmännischen in Gefahr sind. Die Digitalisierung birgt dabei für diesen Berufszweig aber auch Chancen. Komplexe Abläufe und die dazugehörigen Arbeitsplätze könnten vermehrt wieder in der Schweiz geholt werden. Dazu benötigt es allerdings gut aus- und weitergebildetes Personal.

Die Initiative Arbeit und Weiterbildung fordert Massnahmen für den Verbleib von Personen im Arbeitsmarkt. So können betroffene Angestelle im Aargau, deren Arbeitsplätze bedroht sind, rechtzeitig für die Zukunft fit gemacht werden.

Artikel im 20 Minuten, 23. November 2016

Die Studien im Detail